Kategorien
360° Marketing Magazin

In 5 Schritten zur Markenpositionierungsstrategie

Markenpositionierung bedeutet, dass deine Marke im Kopf des Kunden verankert ist. Mal abgesehen von deinem Logo oder dem Slogan gibt es noch weitere Möglichkeiten, wie du deinen Brand von anderen Unternehmen unterscheiden kannst.

Die Positionierungsstrategie legt fest, wie du deinen Brand im Markt positionierst.

5 Schlüsselstrategien für eine erfolgreiche Markenpositionierung:

1) Kundenservice

Der Konsument will Aufmerksamkeit, er will seine Emotionen und sein Ego beim Einkaufen befriedigen. Durch die Bereitstellung eines exzellenten Kundenservice wird diese Strategie zu einer Positionierungsstrategie, die deine Marke von deinen Mitbewerbern abhebt.

2) Einfachheit

Wir befinden uns in einer Ära, in der Zeit kostbar ist. Ein benutzerfreundliches Produkt, ein für Kunden schnell und einfach auffindbarer Standort, gute Erreichbarkeit, die Möglichkeit auch online einzukaufen und den Einkauf schnell und in einfachen Schritten abzuwickeln. All das sind Dinge, die Teil deiner Markenpositionierungsstrategie sein müssen, um Verbraucher abzuholen, die beschäftigt sind und deren Zeit kostbar ist.

3) Preis

In einem hart umkämpften Markt gewinnt oftmals der billigste Anbieter die Kunden für sich. Der Verbraucher wird im Allgemeinen das identische Produkt zum günstigsten Preis kaufen wollen. Wenn du deinen Brand in einem preissensitiven und hoch kompetitiven Markt auf diese Weise positionierst, hast du die Möglichkeit, Marktanteile zu lasten deiner Mitbewerber zu gewinnen.

4) Qualität

Die Qualität eines Produkts zeichnet sich durch aussergewöhnliche Verarbeitung, hochwertige Materialien und Anwendungen aus, die seine Herstellung teuer machen. Das Publikum, das Qualitätsprodukte bevorzugt, wird immer bessere Referenzen mitbringen, und mit diesem Käufersegment werden potentiell hohe Umsätze erzielt.

5) Social Media

Die Zielgruppe deiner Marke ist nicht auf jedem Social Media Kanal vertreten. Ein Beispiel: Wenn du Boutique-Produkte verkaufst, ist dein Publikum auf Instagram stärker vertreten als auf anderen Plattformen. Wenn du ein Produkt hast, das die Zielgruppe der 45- bis 65-Jährigen anspricht, findest du dein Publikum wohl eher auf Facebook. Wichtig ist, dass du herausfindest, wo sich deine Zielgruppe aufhält, ihr Geld ausgibt. Dadurch kannst du dich mit deiner Positionierung auf diese Plattform(en) konzentrieren.

Darüber hinaus gehören folgende laufende Aufgaben zu deinen Verantwortlichkeiten im Zusammenhang mit deiner Markenpositionierung:

  • Marktforschung und Recherche von Mitbewerberinformationen
  • Wertschöpfung
  • Definition des eigenen Wertversprechens und möglichen Alleinstellungsmerkmalen
  • Erstellung eines Markenkonzepts

Fazit

Bei der Markenpositionierung geht es darum, von den Konsumenten im Markt wahrgenommen zu werden und sich von den Mitbewerbern deutlich abzuheben. Das Schlimmste was einem Unternehmen passieren kann, ist, in der Masse unterzugehen (man spricht von „stuck in the middle“). Eine Marke muss Alleinstellungsmerkmale bieten, die die Kunden zum Kauf seines Angebots bewegen, und wenn seine Preise zu hoch sind, um effektiv über den Preis zu konkurrieren. Unternehmen, die nicht aus der Masse herausstechen, schneiden im Allgemeinen schlecht ab, weil es ihnen an einem klaren Markt oder an wettbewerbsfähigen Preisen fehlt. Eine klare Markenpositionierungssstrategie kann über Erfolg und Misserfolg einer Marke entscheiden.

Von Cem Topçu

Marketingexperte & Blogger bei Techgarage und With Love, Hülya.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.